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Hepatitis-B-Impfung fürs Wahlstudienjahr: Titer und Kosten

Nils-Andre Stritt
Nils-Andre StrittMedizinstudent, Co-Founder travel4med
  • 22. Oktober 2026
  • 13 Minuten
Hepatitis-B-Impfung fürs Wahlstudienjahr: Titer und Kosten

Hepatitis-B-Impfung fürs Wahlstudienjahr: Titer und Kosten

Die Hepatitis-B-Impfung ist eine Impfung mit einem einzelnen Eiweiss des Hepatitis-B-Virus, die dich vor einer Leberentzündung durch dieses Virus schützt. Für dich als Medizin- oder Pflegestudentin zählt vor dem Wahlstudienjahr nicht nur, ob du geimpft bist. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt allen, die eine Ausbildung mit direktem Patientenkontakt beginnen, zusätzlich eine Kontrolle der Antikörper. Erst ein Wert über 100 IE/l gilt als langfristiger Schutz.

Key Takeaways

  • Impfung plus Kontrolle: Laut BAG werden Studierenden der Human- und Zahnmedizin sowie der Krankenpflege die Hepatitis-B-Impfung und eine serologische Kontrolle der Immunität empfohlen.
  • 100 IE/l ist die Zahl: Wer einen Monat nach der letzten Dosis über 100 IE/l Anti-HBs hat, gilt laut BAG als Responder und ist langfristig geschützt. Eine Auffrischung braucht es dann nicht.
  • Schulimpfung zählt: Zwei Dosen im Alter von 11 bis 15 Jahren im Abstand von 4 bis 6 Monaten sind ein vollständiges Schweizer Schema. Erwachsene ab 16 bekommen 3 Dosen nach 0, 1 und 6 Monaten.
  • Vorlauf: Bist du gar nicht geimpft, rechne mit rund sieben Monaten bis zum Titerbefund. Fang also mindestens sieben Monate vor der Unterassistenz an.
  • Kosten: Am Swiss TPH kostet eine Dosis CHF 41.55 plus CHF 15.00 Gebühr pro Termin. Impfungen nach dem Schweizerischen Impfplan übernimmt die Grundversicherung in der Regel, die Kombination mit Hepatitis A als Reiseimpfung nicht.

Fachlich geprüft von MUDr. Amandeep Grewal. Das Profil findest du auf der Autorenseite von MUDr. Amandeep Grewal. Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche oder reisemedizinische Beratung.

Was ist die Hepatitis-B-Impfung, und warum zählt sie im Spital?

Die Hepatitis-B-Impfung enthält laut infovac.ch ein einzelnes Virusprotein und ein Aluminiumsalz als Wirkverstärker. Sie verhindert eine Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV). Im Spital zählt sie, weil HBV über Blut übertragen wird, auch über Nadelstichverletzungen und kleinste Verletzungen der Haut.

Hepatitis B ist eine Virusinfektion der Leber. Laut BAG verläuft etwa ein Drittel der Infektionen ohne Symptome. Wenn Beschwerden kommen, dann 45 bis 180 Tage nach der Ansteckung. Gefährlich ist der chronische Verlauf, der zu Leberzirrhose und Leberkrebs führen kann. Unter 5 Prozent der Menschen, die sich als Erwachsene anstecken, entwickeln laut BAG eine chronische Hepatitis B. Bei Neugeborenen, die sich bei der Geburt anstecken, sind es etwa 90 Prozent.

In der Schweiz ist das Virus selten. Das BAG schätzt, dass 0,5 bis 0,7 Prozent der Bevölkerung chronisch infiziert sind, weltweit sind es im Schnitt etwa 3,8 Prozent. Gemeldet werden hier rund 20 akute Fälle pro Jahr, mit sinkender Tendenz.

Weltweit sieht das anders aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt in ihrem Faktenblatt vom 28.07.2026, dass 2024 rund 240 Millionen Menschen mit einer chronischen Hepatitis B lebten. Jedes Jahr kommen etwa 0,9 Millionen neue Infektionen dazu, und 2024 starben geschätzt 1,1 Millionen Menschen an den Folgen. Wer im Gastspital Blut abnimmt, Wunden versorgt oder im Operationssaal assistiert, hat damit ein anderes Risiko als im Hörsaal in Bern. Wie du dich bei der Blutentnahme sicher bewegst, steht im Beitrag zum Blutentnahme lernen im Wahlstudienjahr.

Noch ein Pluspunkt: Laut Zentrum für Reisemedizin der Universität Zürich schützt die Hepatitis-B-Impfung auch vor Hepatitis D, weil dieses Virus das Hepatitis-B-Virus zum Vermehren braucht. Gegen Hepatitis A, C und E hilft sie nicht.

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Bist du als Schweizer Studentin schon geimpft?

Sehr wahrscheinlich ja. Seit 1997 empfiehlt die Schweiz die generelle Hepatitis-B-Impfung für Jugendliche von 11 bis 15 Jahren, seit 2004 auch für Säuglinge. Ob dein Schutz vollständig ist, zeigt aber nur dein Impfbüchlein. Laut BAG-Bulletin vom 25.03.2019 lag der Anteil der 16-Jährigen mit 2 Dosen seit 2005 bis 2007 nur bei etwa 70 Prozent.

Schlag deshalb dein Impfbüchlein auf und such nach Einträgen wie "Hepatitis B", "HBV" oder Namen von Kombinationsimpfstoffen. Welches Schema für dich gilt, hängt vom Alter bei der ersten Dosis ab. Die Übersicht stammt aus den Tabellen 1 und 2 des BAG-Bulletins 13/2019:

Wann du geimpft wurdestSchema laut BAGImpfstoff
Als Säugling2, 4 und 12 Monate (3 Dosen)Sechsfach-Kombinationsimpfstoff
Mit 11 bis 15 Jahren0 und 4 bis 6 Monate (2 Dosen)Einzelimpfstoff in Erwachsenendosis
Mit 11 bis 15 Jahren, Kinderdosis0, 1 und 6 Monate (3 Dosen)Einzelimpfstoff in Kinderdosis
Ab 16 Jahren0, 1 und 6 Monate (3 Dosen)Einzelimpfstoff oder Kombination mit Hepatitis A

Steht bei dir eines dieser Schemata vollständig im Büchlein, bist du grundimmunisiert. Laut BAG-Bulletin bestätigen mehrere Langzeitstudien und eine WHO-Evaluation von 2017, dass eine vollständige Impfung unabhängig vom Impfstoff und vom Alter gut schützt und Auffrischimpfungen nicht nötig sind. Die WHO schreibt in ihrem Faktenblatt, der Schutz halte mindestens 20 Jahre und wahrscheinlich lebenslang.

Fehlt eine Dosis, musst du nicht von vorne anfangen. Laut infovac.ch ist es nie zu spät, verpasste Impfungen nachzuholen, und eine Nachholimpfung ist laut BAG ab 16 Jahren ohne Altersgrenze möglich. Was sonst noch in dein Büchlein gehört, zeigt der Überblick zu den Reiseimpfungen fürs Wahlstudienjahr im Ausland.

Was bedeutet dein Anti-HBs-Wert?

Anti-HBs sind die Antikörper, die nach der Hepatitis-B-Impfung im Blut messbar sind. Laut BAG gilt: über 100 IE/l heisst Responder und langfristig geschützt. Liegt der Wert nach der sechsten Dosis zwischen 10 und 100 IE/l, spricht man von Low-Respondern, unter 10 IE/l von Non-Respondern ohne sicheren Schutz.

Die Zahlen kommen aus den BAG-Empfehlungen zur Prävention blutübertragbarer Krankheiten im Gesundheitswesen (Stand Februar 2011, Update September 2013). Dort steht auch, für wen sie gedacht sind: unter anderem für Studierende der Human- und Zahnmedizin und der Krankenpflege. Gemessen wird in der Regel einen Monat nach der letzten Impfdosis. Nach drei Dosen erreichen laut BAG mehr als 90 Prozent der Geimpften über 10 IE/l und sind damit vor einer akuten Erkrankung und einer chronischen Infektion geschützt.

Anti-HBs nach der Hepatitis-B-Impfung: was dein Wert bedeutet Drei Bereiche auf einer Skala. Unter 10 IE/l: Non-Responder, grundsaetzlich nicht gegen Hepatitis B geschuetzt. 10 bis 100 IE/l nach der sechsten Dosis: Low-Responder. Ueber 100 IE/l: Responder, langfristig geschuetzt. Gemessen in der Regel einen Monat nach der letzten Dosis. Quelle: BAG, Praevention blutuebertragbarer Krankheiten im Gesundheitswesen, Februar 2011, Update September 2013. Anti-HBs: drei Bereiche laut BAG Gemessen in der Regel einen Monat nach der letzten Impfdosis unter 10 IE/l 10 bis 100 IE/l ueber 100 IE/l Non-Responder kein sicherer Schutz Low-Responder nach der 6. Dosis Responder langfristig geschuetzt Bei Bedarf wird laut BAG bis zu insgesamt sechs Dosen nachgeimpft.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Prävention blutübertragbarer Krankheiten: Empfehlungen für Personal im Gesundheitswesen, Stand Februar 2011, Update September 2013. Eigene Darstellung.

Und wenn dein Wert unter 100 liegt? Dann ist das kein Grund zur Panik. Laut BAG wird die Impfung ergänzt, bis über 100 IE/l nachweisbar sind, bei Bedarf bis zu insgesamt sechs Dosen. Liegt der Wert zwar unter 100 IE/l, ist aber das Hepatitis-B-Oberflächenantigen (HBsAg) negativ, besteht laut BAG für Patientinnen und Patienten kein Ansteckungsrisiko durch dich. Ob du nachimpfen und neu messen solltest, entscheidet deine Ärztin.

Auf deutschen Seiten liest du übrigens oft "4 bis 8 Wochen nach der letzten Dosis". Das ist die Formulierung des Robert Koch-Instituts für Deutschland. Den deutschen Fahrplan erklärt der Leitfaden zum Hepatitis B Titer fürs Auslandspraktikum auf travel4med.de. Für dich gilt die Schweizer Empfehlung, und die Grenze von 100 IE/l ist in beiden Ländern dieselbe.

Hand in blauem Einweghandschuh hält ein Becherglas mit klarer Flüssigkeit vor Laborgeräten, Symbolbild für die Titerkontrolle nach der Hepatitis-B-Impfung

Hepatitis-B-Impfung und die vier travel4med Standorte

An keinem der vier Standorte ist die Hepatitis-B-Impfung eine Einreisepflicht. Wichtig ist sie trotzdem, weil die Krankheitslast dort höher ist als in Europa. Tansania mit Sansibar gehört zur WHO-Region Afrika, Indonesien mit Bali, Nepal und Sri Lanka zur WHO-Region Südostasien.

Die WHO beziffert die Zahl der chronisch Infizierten pro Region. Die Grafik zeigt die Regionen, die für deine Unterassistenz zählen, im Vergleich zu Europa:

Chronische Hepatitis B nach WHO-Region, in Millionen Menschen Vier waagerechte Balken. WHO-Region Westpazifik: 102 Millionen chronisch Infizierte. WHO-Region Afrika, zu der Tansania mit Sansibar gehoert: 64 Millionen. WHO-Region Suedostasien, zu der Indonesien, Nepal und Sri Lanka gehoeren: 43 Millionen. WHO-Region Europa: 9,7 Millionen. Quelle: WHO, Faktenblatt Hepatitis B vom 28.07.2026. Chronische Hepatitis B nach WHO-Region Menschen mit chronischer Infektion, in Millionen Westpazifik 102 Afrika (Sansibar) 64 Suedostasien (Bali, Nepal, Sri Lanka) 43 Europa 9,7
Quelle: Weltgesundheitsorganisation (WHO), Faktenblatt Hepatitis B vom 28.07.2026, Schätzungen für 2024. Eigene Darstellung.

Was heisst das für deinen Alltag im Gastspital? Du arbeitest an Orten, an denen mehr Patientinnen und Patienten das Virus in sich tragen, oft ohne es zu wissen. Laut WHO wird Hepatitis B auch durch Nadelstichverletzungen und die Wiederverwendung verunreinigter Nadeln und Spritzen in Gesundheitseinrichtungen übertragen. Eine geprüfte Immunität ist deshalb vor Sansibar genauso sinnvoll wie vor Bali, Nepal oder Sri Lanka.

Bali bieten wir dir ausdrücklich auch für die Unterassistenz im Wahlstudienjahr an. Alle Orte im Überblick findest du auf der Seite zu unseren Standorten, einzeln unter Sansibar, Bali, Nepal und Sri Lanka.

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Wie viel Vorlauf brauchst du vor der Unterassistenz?

Das hängt von deinem Ausgangspunkt ab. Bist du vollständig geimpft und kennst deinen Titer, brauchst du keinen Vorlauf. Bist du geimpft, kennst aber den Titer nicht, plane wenige Wochen für Blutentnahme und Befund ein. Bist du nicht geimpft, dauert das Schema mit 0, 1 und 6 Monaten plus Kontrolle rund sieben Monate.

Konkret sieht das so aus:

  • Vollständig geimpft, Titer über 100 IE/l bekannt: Du bist laut BAG langfristig geschützt. Nimm den Laborbefund mit, falls das Gastspital oder deine Fakultät einen Nachweis sehen will.
  • Vollständig geimpft, Titer nie gemessen: Lass Anti-HBs bestimmen. Liegt der Wert unter 100 IE/l, bespricht deine Ärztin, ob eine weitere Dosis mit anschliessender Kontrolle nötig ist.
  • Nicht oder unvollständig geimpft: Starte so früh wie möglich. Laut BAG ist für Erwachsene bei Bedarf ein Schnellschema mit 4 Dosen möglich. Ob das für dich passt, klärst du in der Beratung.

Das BAG empfiehlt die Impfung und die serologische Kontrolle ausdrücklich schon zu Beginn der Ausbildung. Hast du das damals gemacht, liegt dein Befund vielleicht schon in deinen Unterlagen. Ob dein Gastspital einen bestimmten Nachweis verlangt, ist von Haus zu Haus verschieden. Frag deshalb bei deiner Fakultät und bei uns nach, bevor du Termine buchst. Wie du die Monate im Ausland ins Studium einbaust, erklärt der Leitfaden zum klinischen Wahlstudienjahr im Ausland.

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Was kostet die Hepatitis-B-Impfung in der Schweiz?

Am Swiss TPH in Basel kostet eine Dosis Hepatitis-B-Impfstoff CHF 41.55, dazu kommen CHF 15.00 Injektions- und Dokumentationsgebühr pro Termin. Für drei Dosen rechnest du also mit CHF 169.65 ohne Beratung. Impfungen nach dem Schweizerischen Impfplan übernimmt die Grundversicherung laut Swiss TPH in der Regel.

Posten am Swiss TPH (Stand 22. April 2026)Preis in CHF
Hepatitis B, pro Dosis41.55
Hepatitis A und B kombiniert, pro Dosis79.70
Hepatitis A (Erwachsene), pro Dosis51.05
Injektions- und Dokumentationsgebühr, pro Impftermin15.00
Impfbuch-Check plus Impfung nach Schweizerischem Impfplan27.95
Reiseberatung Erwachsene77.50

Hier lohnt sich ein genauer Blick. Das Swiss TPH führt die Hepatitis-B-Impfung bei den Impfungen nach dem Schweizerischen Impfplan, und das BAG empfiehlt sie unter anderem für Personal im Gesundheitswesen. Die Kombination mit Hepatitis A gilt dagegen als Reiseimpfung, und die zahlt die obligatorische Krankenversicherung laut infovac.ch nicht. Rechnest du wie Noemi in Basel mit jedem Franken, frag deine Ärztin, ob die beiden Impfungen getrennt für dich günstiger sind. Mehr zur Hepatitis A steht im Beitrag zur Hepatitis-A-Impfung fürs Wahlstudienjahr.

Das Zentrum für Reisemedizin der UZH nennt auf seiner Seite CHF 40 bis 44 pro Dosis, ebenfalls zuzüglich Beratungs- und Injektionsgebühren. Und wenn du angestellt bist? Laut BAG gehen die Präexpositionsimpfung und die Anti-HBs-Kontrolle nach der Impfung für Arbeitnehmende im Gesundheitswesen zu Lasten des Arbeitgebers. Ob das für deine Unterassistenz oder dein Praktikum gilt, klärst du mit dem Spital in der Schweiz. Wie du das ganze Wahlstudienjahr finanzierst, steht im Beitrag zur Finanzierung deines Auslandspraktikums.

Was tust du nach einer Nadelstichverletzung?

Sofort melden, auch wenn du geimpft bist. Das BAG schreibt, dass jeder Zwischenfall mit Blutkontakt unverzüglich gemeldet werden soll. Nach einem Stich mit Blut einer HBsAg-positiven Person senken spezifische Immunglobuline plus Impfstoff innerhalb von sieben Tagen das Infektionsrisiko laut BAG um 75 bis 95 Prozent.

Genau hier zahlt sich die Hepatitis-B-Impfung mit dokumentiertem Titer aus. Wer weiss, dass er Responder mit über 100 IE/l ist, kann der behandelnden Ärztin im Gastspital sofort sagen, wie es um den eigenen Schutz steht. Schreib dir den Wert deshalb auf, fotografier den Befund und pack eine Kopie zum Impfausweis. Den ganzen Ablauf nach einer Stichverletzung beschreibt der Beitrag zur Nadelstichverletzung im Ausland.

Wer sich für die Medizin hinter Hepatitis-Viren interessiert: Was Fachärztinnen für Infektiologie machen, erklärt unser Schwesterportal im Beitrag Was macht ein Infektologe?. Die Behandlung chronischer Lebererkrankungen gehört zur Gastroenterologie, mehr dazu unter Was macht ein Gastroenterologe?.

So planst du die Hepatitis-B-Impfung in fünf Schritten

  1. Impfbüchlein prüfen. Such alle Einträge zu Hepatitis B und zähl die Dosen. Vergleich sie mit der Tabelle oben.
  2. Titerbefund suchen. Schau in deinen Unterlagen vom Studienbeginn nach einem Anti-HBs-Wert. Liegt der Befund über 100 IE/l, bist du fertig.
  3. Termin vereinbaren. Fehlt der Befund oder eine Dosis, geh zu deiner Hausärztin oder in eine Reisemedizin-Sprechstunde. Wie du dich vorbereitest, steht im Beitrag zur reisemedizinischen Beratung vor dem Auslandspraktikum.
  4. Impfungen bündeln. Lass fehlende Dosen zusammen mit anderen Reiseimpfungen geben, etwa Typhus oder Polio. Die Gebühr von CHF 15.00 fällt pro Termin nur einmal an.
  5. Nachweis mitnehmen. Pack Impfausweis und Laborbefund ins Handgepäck und speichere eine Kopie auf dem Handy.

Klingt nach viel? Wurdest du als Jugendliche oder Jugendlicher vollständig geimpft, ist die Hepatitis-B-Impfung längst erledigt. Dann bleibt nur ein Blick ins Büchlein und im besten Fall ein Laborwert, den du schon hast.

Häufige Fragen zur Hepatitis-B-Impfung

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Quellen

  • Bundesamt für Gesundheit (BAG): "Hepatitis B", abgerufen am 22.10.2026. bag.admin.ch
  • Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF): "Anpassungen der Empfehlungen zur Prävention von Hepatitis B", BAG-Bulletin 13 vom 25. März 2019, abgerufen am 22.10.2026. bag.admin.ch (PDF)
  • Bundesamt für Gesundheit (BAG): "Prävention blutübertragbarer Krankheiten: Empfehlungen für Personal im Gesundheitswesen (Hepatitis B, C, HIV)", Stand Februar 2011, Update September 2013, abgerufen am 22.10.2026. bag.admin.ch (PDF)
  • infovac.ch: "Hepatitis B", zuletzt aktualisiert am 23.05.2026, abgerufen am 22.10.2026. infovac.ch
  • Zentrum für Reisemedizin, Universität Zürich: "Impfbuch-Check: Hepatitis B", abgerufen am 22.10.2026. reisemedizin.uzh.ch
  • Weltgesundheitsorganisation (WHO): "Hepatitis B", Faktenblatt vom 28.07.2026, abgerufen am 22.10.2026. who.int
  • Swiss TPH, Zentrum für Tropen- und Reisemedizin: "Impfpreise", Stand 22.04.2026, abgerufen am 22.10.2026. travelmedicine.swisstph.ch (PDF)