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Reisethrombose vor dem Auslandspraktikum: Risiko und Schutz

Nils-Andre Stritt
Nils-Andre StrittMedizinstudent, Co-Founder travel4med
  • 6. Oktober 2026
  • 14 Minuten
Reisethrombose vor dem Auslandspraktikum: Risiko und Schutz

Reisethrombose vor dem Auslandspraktikum: Risiko und Schutz

Eine Reisethrombose ist ein Blutgerinnsel in einer tiefen Beinvene, das nach langem Sitzen auf einer Reise entsteht, am häufigsten nach einem Flug von mehr als vier Stunden. Die kurze Antwort für dein Wahlstudienjahr oder dein Pflegepraktikum in Sri Lanka, Nepal, Bali oder auf Sansibar: Das Risiko ist klein, aber real. In einer grossen Kohorte trat eine Thrombose auf etwa 4'656 Langstreckenflüge auf, bei Flügen über 16 Stunden auf etwa 1'264. Mit Bewegung, Trinken und bei Bedarf Kompressionsstrümpfen senkst du es deutlich.

Key Takeaways

  • Ab vier Stunden Flug steigt das Risiko. Die WHO-Studien des WRIGHT-Projekts zeigen etwa eine Verdoppelung, das Universitätsspital Zürich nennt ebenfalls vier Stunden Flugdauer als Schwelle.
  • Die absolute Zahl bleibt klein. Etwa ein Fall auf 4'656 Langstreckenflüge in einer Kohorte von 8'755 Angestellten internationaler Organisationen, bei über 16 Stunden ein Fall auf 1'264.
  • Pille, Körpergrösse, Übergewicht und mehrere Flüge kurz hintereinander zählen. Diese Faktoren nennt die WHO ausdrücklich. Jung sein schützt nicht automatisch.
  • Kompressionsstrümpfe wirken. In einer Cochrane-Übersicht mit 2'637 auswertbaren Passagieren hatten 3 Personen mit Strümpfen und 47 ohne eine symptomlose Beinvenenthrombose.
  • Die gefährliche Zeit endet nicht mit der Landung. Am höchsten ist das Risiko in den ersten zwei Wochen danach. Atemnot oder Brustschmerz sind ein Notfall.

Was ist eine Reisethrombose genau?

Eine Reisethrombose ist eine tiefe Venenthrombose oder eine daraus folgende Lungenembolie, die in zeitlichem Zusammenhang mit einer langen Reise entsteht. Der Mechanismus ist simpel: Wenn du stundenlang mit angewinkelten Knien sitzt, arbeitet die Wadenmuskelpumpe kaum, das Blut in den Beinvenen fliesst langsamer und kann gerinnen. Die WHO beschreibt genau das als Ursache: Stillstand des Bluts in den Venen durch lange Unbeweglichkeit.

Das betrifft nicht nur das Flugzeug. Auch lange Bus-, Zug- oder Autofahrten können eine Reisethrombose auslösen. Im Flugzeug kommen aber zwei Dinge zusammen, die du am Boden seltener hast: enge Sitzreihen und sehr lange Strecken am Stück. Und genau so sieht die Anreise ins Praktikum meistens aus. Von Zürich oder Genf aus führt praktisch jede Verbindung nach Colombo, Kathmandu, Denpasar oder Sansibar über mindestens eine Teilstrecke von weit über vier Stunden.

Die Thrombose selbst sitzt meist in der Wade oder im Oberschenkel. Gefährlich wird sie, wenn sich ein Teil des Gerinnsels löst und in die Lunge gelangt. Dann spricht man von einer Lungenembolie. Das Universitätsspital Zürich weist ausdrücklich darauf hin, dass dabei Lebensgefahr bestehen kann.

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Wie hoch ist das Risiko einer Reisethrombose auf dem Flug ins Praktikum?

Klein, aber es wächst mit jeder Stunde. Die genauesten Zahlen liefert eine Kohortenstudie, die 2007 in PLoS Medicine erschien. Die Forschenden aus Leiden begleiteten 8'755 Angestellte internationaler Organisationen über insgesamt 38'910 Personenjahre. Ergebnis: ein Fall von Reisethrombose auf 4'656 Langstreckenflüge. In den acht Wochen nach einem Langstreckenflug lag die Rate bei 3,2 pro 1'000 Personenjahren, ohne Flug bei 1,0.

Entscheidend für dich ist die Abhängigkeit von der Flugdauer. Mit jeder zusätzlichen Stunde stieg das relative Risiko um den Faktor 1,1, mit jedem zusätzlichen Flug um den Faktor 1,4.

Risiko einer Reisethrombose nach Flugdauer Fünf horizontale Balken aus der Kohortenstudie von Kuipers et al. 2007, umgerechnet auf 100000 Flüge: unter 4 Stunden 0,9 (ein Fall auf 106667 Flüge), 4 bis 8 Stunden 7,3 (einer auf 13699), 8 bis 12 Stunden 14,2 (einer auf 7042), 12 bis 16 Stunden 21,8 (einer auf 4587), über 16 Stunden 79,1 (einer auf 1264). Thrombosen pro 100'000 Flüge nach Flugdauer unter 4 Stunden 0,9 (1 auf 106'667) 4 bis 8 Stunden 7,3 (1 auf 13'699) 8 bis 12 Stunden 14,2 (1 auf 7'042) 12 bis 16 Stunden 21,8 (1 auf 4'587) über 16 Stunden 79,1 (1 auf 1'264) Massstab: 5 Pixel je Fall pro 100'000 Flüge. Symptomatische Thrombosen innerhalb von 8 Wochen nach dem Flug.
Quelle: Kuipers S et al., "The Absolute Risk of Venous Thrombosis after Air Travel", PLoS Medicine, 25.09.2007, Tabelle zur Flugdauer. Die Werte pro 100'000 Flüge sind eine eigene Umrechnung der angegebenen absoluten Risiken. Untersucht wurden Angestellte internationaler Organisationen, keine Studierenden.

Zum Vergleich: Die WHO fasst die Ergebnisse ihres WRIGHT-Projekts so zusammen, dass sich das Risiko nach einer Reise von vier Stunden oder mehr etwa verdoppelt, das absolute Risiko aber bei rund einem Fall auf 6'000 bleibt. Zwei Studien, leicht unterschiedliche Zahlen, dieselbe Botschaft: Panik ist fehl am Platz, Gleichgültigkeit auch.

Flugdauer laut StudieEin Fall aufPro 100'000 Flüge
unter 4 Stunden106'667 Flüge0,9
4 bis 8 Stunden13'699 Flüge7,3
8 bis 12 Stunden7'042 Flüge14,2
12 bis 16 Stunden4'587 Flüge21,8
über 16 Stunden1'264 Flüge79,1

Was heisst das für deine Anreise? Die Kategorien der Studie beziehen sich auf die Flugdauer. Mit Umstieg und langer Wartezeit am Hub sitzt du zwar mit Pausen, aber oft insgesamt deutlich länger. Und weil jeder weitere Flug in der Studie das Risiko erhöhte, zählt auch die Rückreise nach dem Praktikum und jeder Inlandflug vor Ort. Wer für ein Wochenende von Sri Lanka auf die Malediven fliegt, sammelt also Flüge.

Wer hat ein erhöhtes Risiko für eine Reisethrombose?

Die WHO nennt vier Faktoren, die das Risiko einer Reisethrombose zusätzlich steigern: Übergewicht, eine Körpergrösse über 1,90 Meter oder unter 1,60 Meter, die Einnahme der Pille und angeborene Gerinnungsstörungen. Dazu kommen mehrere Flüge in kurzer Zeit, denn das erhöhte Risiko hält laut WHO etwa vier Wochen nach dem Flug an.

Und jetzt der Punkt, den viele Medizinstudierende unterschätzen. In der Leiden-Kohorte war das Risiko in der jüngsten Altersgruppe unter 30 Jahren am höchsten, mit einem relativen Risiko von 7,7. Die Zahl beruht auf wenigen Fällen, der Vertrauensbereich reicht von 1,6 bis 38,4. Man sollte sie also nicht überinterpretieren. Aber sie widerlegt die bequeme Annahme, dass Reisethrombose nur ein Thema für ältere Passagiere ist.

RisikofaktorWas die Quellen sagenWas du tun kannst
Pille oder andere östrogenhaltige VerhütungVon der WHO als Risikofaktor genannt; das Universitätsspital Zürich nennt die Antibabypille ebenfallsvor der Abreise mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen
Körpergrösse unter 1,60 m oder über 1,90 mVon der WHO genannt; in der Leiden-Kohorte unter 1,65 m relatives Risiko 9,8Gangplatz wählen, besonders konsequent aufstehen
ÜbergewichtVon der WHO genannt; in der Kohorte 4,7 statt 1,9 Fälle pro 1'000 Personenjahre bei BMI über 25Bewegung im Flug, Strümpfe erwägen
Frühere Thrombose oder Gerinnungsstörung in der FamilieVon der WHO als angeborene Gerinnungsstörung genanntärztliche Beratung vor dem Flug, keine Selbstmedikation
Mehrere Flüge kurz hintereinanderErhöhtes Risiko hält laut WHO etwa vier Wochen anFlüge bündeln, Pausen einplanen

Zur Pille zeigt die Leiden-Studie ein relatives Risiko von 3,6, allerdings ebenfalls mit grossem Vertrauensbereich (0,8 bis 14,9). Für dich heisst das: Kein Grund, die Verhütung vor dem Flug eigenmächtig abzusetzen. Aber ein guter Grund, das Thema bei der reisemedizinischen Beratung anzusprechen, die du für die Reiseimpfungen vor dem Wahlstudienjahr ohnehin einplanst.

Fachlich geprüft von MUDr. Amandeep Grewal. Die Autorenseite mit Profil findest du unter MUDr. Amandeep Grewal.

Was hilft im Flugzeug wirklich gegen eine Reisethrombose?

Bewegung schlägt alles andere. Die WHO empfiehlt, die Wadenmuskulatur mit Auf- und Abbewegungen der Füsse zu trainieren, weil das den Blutfluss fördert, und keine enge Kleidung zu tragen. Der britische National Health Service rät bei Reisen über vier Stunden zu lockerer Kleidung, viel Wasser, keinem Alkohol und dazu, aufzustehen und herumzugehen, wann immer es geht.

So sieht das in der Praxis aus:

  1. Gangplatz buchen. Am Gang stehst du auf, ohne zwei Leute zu wecken. Das senkt die Hemmschwelle enorm.
  2. Jede Stunde die Füsse bewegen. Zehenspitzen hoch, Fersen hoch, je 20 Mal. Dazu Kreise mit den Fussgelenken. Das dauert eine Minute.
  3. Alle zwei bis drei Stunden aufstehen. Einmal zur Bordküche und zurück, dort kurz auf die Zehenspitzen stellen.
  4. Wasser trinken, Alkohol weglassen. Eine eigene leere Flasche passt durch die Sicherheitskontrolle und lässt sich an Bord auffüllen.
  5. Beine nicht übereinanderschlagen. Laut BMJ-Bericht über die WHO-Studien wird ausdrücklich davon abgeraten, mit gekreuzten Beinen zu sitzen.
  6. Nicht stundenlang mit Schlafmittel wegdösen. Wer tief schläft, bewegt sich nicht. Lieber in Etappen schlafen und dazwischen die Füsse bewegen.
  7. Lockere Kleidung tragen. Nichts, was in den Kniekehlen oder an der Taille einschnürt.

Klingt banal? Ist es auch. Genau deshalb wird es so oft vergessen, wenn man nach einer Nachtschicht im Spital in den Flieger steigt. Was sonst noch ins Handgepäck gehört, steht in der Packliste fürs Auslandspraktikum, und welche Akkus du überhaupt mitnehmen darfst, erklärt der Beitrag zur Powerbank im Flugzeug.

Flugzeugflügel über einem rosa gefärbten Wolkenmeer in der Dämmerung, Symbolbild für den Langstreckenflug ins Praktikum und das Risiko einer Reisethrombose

Bringen Kompressionsstrümpfe gegen Reisethrombose etwas?

Ja, für die symptomlose Beinvenenthrombose ist die Wirkung gut belegt. Die Cochrane-Übersicht vom 20. April 2021 fasst zwölf randomisierte Studien mit 2'918 Teilnehmenden zusammen, alle auf Flügen von mehr als fünf Stunden. Von 2'637 Personen mit Nachbeobachtung hatten 50 eine symptomlose tiefe Venenthrombose: 3 trugen Strümpfe, 47 nicht. Die Autorinnen und Autoren beschreiben das als Senkung von einigen Dutzend pro 1'000 Passagiere auf zwei bis drei pro 1'000.

Kompressionsstrümpfe und symptomlose Thrombosen auf Langstreckenflügen Zwei Säulen: ohne Strümpfe 47 Fälle, mit Strümpfen 3 Fälle symptomloser tiefer Venenthrombose, insgesamt 50 Fälle unter 2637 auswertbaren Teilnehmenden aus randomisierten Studien mit Flügen über fünf Stunden. Odds Ratio 0,10. Symptomlose Thrombosen mit und ohne Kompressionsstrümpfe 47 ohne Strümpfe 3 mit Strümpfen Massstab: 4 Pixel je Fall. 50 Fälle unter 2'637 auswertbaren Teilnehmenden, Flüge über 5 Stunden.
Quelle: Cochrane, "Compression stockings for preventing deep vein thrombosis (DVT) in airline passengers", Zusammenfassung vom 20.04.2021. Gemessen wurden symptomlose Thrombosen per Ultraschall, symptomatische Thrombosen und Lungenembolien traten in den Studien keine auf.

Eine ehrliche Einschränkung gehört dazu: In den Studien gab es keine einzige symptomatische Thrombose und keine Lungenembolie. Ob die Strümpfe auch diese schweren Ereignisse verhindern, lässt sich daraus nicht ableiten. Nebenwirkungen von Bedeutung wurden keine berichtet.

Für wen lohnen sie sich also? Wenn du einen der Risikofaktoren aus der Tabelle oben hast, sehr gross oder sehr klein bist oder mehr als acht Stunden am Stück fliegst, sind gut sitzende Kompressionsstrümpfe bis unters Knie eine einfache, günstige Massnahme. Lass dich in der Apotheke oder im Sanitätsfachgeschäft beraten, damit Grösse und Kompressionsklasse passen. Ein Strumpf, der an der Wade einschneidet, schadet mehr, als er nützt.

Und Medikamente? Spritzen zur Thromboseprophylaxe sind etwas für Menschen mit hohem Risiko, etwa nach einer früheren Thrombose, und die Entscheidung trifft eine Ärztin oder ein Arzt. Nimm nichts auf eigene Faust, auch kein Aspirin aus der Reiseapotheke. Wie du die Reiseapotheke fürs Auslandspraktikum sinnvoll zusammenstellst, steht im eigenen Ratgeber.

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Welche Warnzeichen einer Reisethrombose zeigen sich nach der Landung?

Die meisten Fälle treten nicht im Flugzeug auf, sondern danach. In der Leiden-Kohorte war das Risiko in den ersten zwei Wochen nach einem Langstreckenflug am höchsten und sank nach etwa acht Wochen auf das Ausgangsniveau. Genau in dieser Zeit stehst du in deinen ersten Diensten im Gastspital und schiebst ein schweres Bein vielleicht auf die Hitze.

Typische Zeichen einer tiefen Venenthrombose sind laut Universitätsspital Zürich eine zunehmende Schwellung mit wachsendem Beinumfang, eine Überwärmung des Beins und Schmerzen in Ruhe oder bei Belastung. Der NHS beschreibt pochende Schmerzen in einem Bein, meist in Wade oder Oberschenkel, eine Schwellung und eine Verfärbung der Haut.

Ein Notfall ist es, wenn Atemnot oder Brustschmerzen dazukommen. Das kann eine Lungenembolie sein, die laut NHS lebensbedrohlich ist und sofort behandelt werden muss. In der Schweiz wählst du die 144. Im Ausland meldest du dich bei der Notaufnahme deines Gastspitals und rufst die Notfallnummer deiner Versicherung an. Welche Police dann zahlt, klärst du vorher mit dem Ratgeber zur Auslandskrankenversicherung fürs Praktikum, und was du tust, wenn du vor Ort krank wirst, steht im Beitrag Krank im Auslandspraktikum.

Ein Tipp aus der Praxis: Sag bei jeder Abklärung in den Wochen nach der Reise aktiv, dass du kürzlich lange geflogen bist. Ärztinnen und Ärzte fragen das bei Beinschmerzen nicht immer von selbst.

Reisethrombose im Wahlstudienjahr: Wie planst du die Reise klug?

Die beste Vorbeugung gegen eine Reisethrombose beginnt bei der Buchung, nicht im Flugzeug. Ein paar Entscheidungen kannst du schon Wochen vorher treffen:

  • Umstieg statt Nonstop-Marathon, wo es passt. Ein Zwischenstopp zwingt dich zum Aufstehen und Gehen. Nutze ihn wirklich zum Laufen, nicht für den nächsten Sitzplatz am Gate.
  • Inlandflüge vor Ort bewusst einplanen. Jeder zusätzliche Flug zählt. Wer in Nepal von Kathmandu nach Pokhara fliegt oder nach dem Einsatz noch eine Reise anhängt, sammelt Flüge in kurzer Zeit.
  • Nicht direkt nach einer Operation oder Verletzung fliegen. Wer kurz vor der Abreise operiert wurde oder ein Bein im Gips hatte, bespricht den Flug unbedingt vorher ärztlich.
  • Den Zeitpunkt der Rückreise mitdenken. Nach dem Rückflug liegen erneut zwei Wochen mit erhöhtem Risiko vor dir, oft genau dann, wenn in der Schweiz die nächste Unterassistenz beginnt.

Wie du die Monate deines Wahlstudienjahrs zeitlich aufteilst, zeigt der Überblick zum klinischen Wahlstudienjahr im Ausland. Wenn du dich für das Fach hinter dem Thema interessierst: Was Venenspezialistinnen und Venenspezialisten im Alltag machen, beschreibt dein-medizinstudium.ch im Beitrag über den Beruf Phlebologe, und wer operativ an Venen und Arterien arbeitet, erklärt Was macht ein Gefässchirurg?. Die Grundlagen zu Kreislauf und Venenrückfluss frischst du mit den Herz-Kreislauf-Basics auf slaymed.de auf, die allerdings für das deutsche Studium geschrieben sind.

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Häufige Fragen

Quellen

  • WHO, "Study results released on travel and blood clots", Medienmitteilung zum WRIGHT-Projekt, 29.06.2007 (Verdoppelung ab vier Stunden, etwa 1 Fall auf 6'000, Risikofaktoren, vier Wochen erhöhtes Risiko, Wadenübungen), abgerufen am 06.10.2026: who.int, Travel and blood clots
  • Kuipers S et al., "The Absolute Risk of Venous Thrombosis after Air Travel: A Cohort Study of 8,755 Employees of International Organisations", PLoS Medicine, 25.09.2007 (1 Fall auf 4'656 Flüge, Werte nach Flugdauer, Faktor 1,1 je Stunde und 1,4 je Flug, Altersgruppe unter 30, Körpergrösse, Pille, BMI, erste zwei Wochen), abgerufen am 06.10.2026: pmc.ncbi.nlm.nih.gov, Kuipers et al. 2007
  • Zarocostas J, "Long haul flights double the risk of thrombosis related to air travel", BMJ 2007;334:1343, 30.06.2007 (WHO-Empfehlungen: Beine nicht kreuzen, lockere Kleidung), abgerufen am 06.10.2026: pmc.ncbi.nlm.nih.gov, BMJ 2007
  • Cochrane, "Compression stockings for preventing deep vein thrombosis (DVT) in airline passengers", 20.04.2021 (12 Studien, 2'918 Teilnehmende, 3 gegen 47 Fälle unter 2'637), abgerufen am 06.10.2026: cochrane.org, Kompressionsstrümpfe auf Flügen
  • Universitätsspital Zürich, "Thrombose" (Risiko ab vier Stunden Flugdauer, Symptome, Antibabypille als Risikofaktor, Lungenembolie), abgerufen am 06.10.2026: usz.ch, Thrombose
  • NHS, "Deep vein thrombosis (DVT)", überprüft am 30.04.2026 (Symptome, Notfallzeichen, Tipps für Reisen über vier Stunden), abgerufen am 06.10.2026: nhs.uk, Deep vein thrombosis