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Multiresistente Keime nach dem Auslandspraktikum: Screening

MUDr. Andreas Zehetner
MUDr. Andreas ZehetnerArzt, Co-Founder von travel4med
  • 30. September 2026
  • 12 Minuten
Multiresistente Keime nach dem Auslandspraktikum: Screening

Multiresistente Keime nach dem Auslandspraktikum: Screening

Multiresistente Keime sind Bakterien, gegen die mehrere gängige Antibiotika nicht mehr wirken, und du kannst sie aus einem Praktikum im Ausland mitbringen, ohne krank zu sein. Die kurze Antwort auf die wichtigste Frage: Wenn du in den zwölf Monaten nach deiner Rückkehr in einem Schweizer Spital aufgenommen wirst, empfiehlt Swissnoso ein Eintrittsscreening, sobald du im Ausland hospitalisiert warst. Als Unterassistentin oder Unterassistent, also als Personal, ist ein Routinescreening dagegen nicht vorgesehen. Die World AMR Awareness Week vom 18. bis 24. November 2026 ist ein guter Anlass, das vor der Abreise einmal sauber zu klären.

Key Takeaways

  • Multiresistente Keime machen meistens nicht krank. Du trägst sie oft still im Darm oder in der Nase. Das Problem beginnt erst, wenn eine Infektion entsteht und die Standardantibiotika versagen.
  • Reisen ist ein messbarer Risikofaktor. In der niederländischen COMBAT-Studie hatten 34,3 Prozent der Reisenden nach der Rückkehr ESBL-bildende Darmbakterien erworben, nach Südasien 75,1 Prozent. Sri Lanka und Nepal gehören zu Südasien.
  • Die Schweizer Regel betrifft dich als Patientin oder Patient. Swissnoso empfiehlt ein Eintrittsscreening nach einem Spitalaufenthalt im Ausland in den letzten 12 Monaten, bei MRSA mit Abstrichen von Nase, Rachen und Leiste, bei ESBL mit einem Rektalabstrich.
  • Personal wird nicht routinemässig gescreent. Für CPE hält Swissnoso fest, das Screening vom Gesundheitspersonal wird nicht empfohlen, für MRSA nur bei einem Ausbruch mit möglichem Bezug zum Personal.
  • Die meisten Besiedlungen verschwinden von selbst. Die mediane Dauer lag in COMBAT bei 30 Tagen, nach zwölf Monaten waren noch 11,3 Prozent der Besiedelten Träger.

Was sind multiresistente Keime genau?

Multiresistente Keime, kurz MRE, sind Bakterien, die gegen mehrere Antibiotikaklassen unempfindlich geworden sind. Swissnoso, das nationale Zentrum für Infektionsprävention, konzentriert sich in seinen Empfehlungen auf vier Gruppen:

KürzelAusgeschriebenWo sie typischerweise sitzen
MRSAMethicillin-resistenter Staphylococcus aureusNase, Rachen, Haut, Leiste
VREVancomycin-resistente EnterokokkenDarm
ESBLEnterobacterales mit Breitspektrum-Beta-LaktamasenDarm
CPECarbapenemase-produzierende EnterobacteralesDarm

Wichtig für dein Verständnis: Besiedlung ist nicht Infektion. Die meisten Menschen, die multiresistente Keime tragen, merken davon nichts. Gefährlich wird es für schwer kranke Patientinnen und Patienten, bei Operationen, auf der Intensivstation oder bei einem liegenden Katheter. Genau deshalb interessiert sich ein Spital dafür, wer die Erreger unbemerkt hereinträgt.

Die globale Lage ist ernst. Die WHO schreibt in ihrem Faktenblatt vom 16. Juli 2026, dass bakterielle Antibiotikaresistenz im Jahr 2021 mit mehr als 4,7 Millionen Todesfällen weltweit in Verbindung stand, und dass 2023 etwa jede sechste laborbestätigte bakterielle Infektion gegen Antibiotika resistent war.

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Wie gross ist das Risiko auf Reisen und im Praktikum?

Grösser, als die meisten denken, und stark abhängig vom Zielland: Wie oft Reisende multiresistente Keime mitbringen, ist gut untersucht. Die beste Zahl dazu liefert die COMBAT-Studie, publiziert 2017 in The Lancet Infectious Diseases. Forschende untersuchten 2'001 niederländische Reisende vor und nach der Reise. Von 1'847 Personen, die vorher ESBL-negativ waren, hatten 633 nach der Rückkehr ESBL-bildende Darmbakterien erworben. Das sind 34,3 Prozent. Am höchsten lag der Wert nach Aufenthalten in Südasien: 136 von 181 Reisenden, also 75,1 Prozent.

Erwerb von ESBL-Keimen auf Reisen nach Region Drei Balken aus der COMBAT-Studie mit 2001 niederlaendischen Reisenden: Alle Reisenden 34,3 Prozent, Zentralasien, Ostasien, Naher Osten und Nordafrika 40 bis 50 Prozent laut Maastricht University, Suedasien 75,1 Prozent. Wie viele Reisende bringen ESBL-Keime mit? 34,3 % alle Reisenden 633 von 1847 40 bis 50 % Zentral- und Ostasien, Naher Osten, Nordafrika 75,1 % Suedasien 136 von 181 Massstab: 3 Pixel je Prozentpunkt. Der mittlere Balken zeigt eine Spanne, der helle Teil markiert 40 bis 50 Prozent.
Quellen: Arcilla et al., COMBAT-Studie, The Lancet Infectious Diseases 2017, Abstract im Repositorium der Erasmus-Universität Rotterdam (34,3 und 75,1 Prozent), sowie Medienmitteilung der Maastricht University zur Studie (40 bis 50 Prozent für Zentralasien, Ostasien, den Nahen Osten und Nordafrika). Untersucht wurden Reisende allgemein, nicht speziell Studierende im Spitalpraktikum.

Für dich heisst das: Multiresistente Keime sind in Südasien kein Randthema. Wer sein Wahlstudienjahr oder sein Pflegepraktikum in Galle oder Pokhara verbringt, reist in die Region mit den höchsten Werten der Studie. Für Bali und Sansibar nennt die Studie in den öffentlich zugänglichen Zusammenfassungen keine eigene Zahl, darum nennen wir hier auch keine. Und bedenke: Die Teilnehmenden waren normale Reisende. Du arbeitest zusätzlich im Spital, mit Patientenkontakt. Das macht das Thema für dich eher relevanter.

Die Studie nennt auch, was das Risiko erhöht: die Einnahme von Antibiotika während der Reise, ein Reisedurchfall, der nach der Rückkehr anhält, und eine bestehende chronische Darmerkrankung. Den ersten Punkt hast du am ehesten in der Hand.

Wann wirst du in der Schweiz auf multiresistente Keime gescreent?

Hier lohnt sich ein genauer Blick darauf, wann Spitäler beim Eintritt prüfen, ob du multiresistente Keime trägst, weil die Regel für Patientinnen und Patienten gilt, nicht für Personal. Swissnoso hat 2021 im Auftrag der nationalen Strategie Antibiotikaresistenzen des Bundes nationale Empfehlungen für Schweizer Akutspitäler erarbeitet. Darin steht für alle vier Erregergruppen dieselbe Indikation für das Eintrittsscreening: empfohlen für Patienten mit einem Spitalaufenthalt im Ausland, oder mindestens 12 Stunden kumulativer Exposition in einem ausländischen Spital, während der letzten 12 Monate.

Wie sieht das Screening konkret aus?

ErregerEmpfohlene Abstriche laut SwissnosoZum Ausschluss bei Auslandsaufenthalt
MRSANase, Rachen, Leisteein Set negativer Abstriche
ESBLRektalabstrich, sonst Stuhlkulturein Set negativer Abstriche
VRERektalabstrichmindestens ein negativer Rektalabstrich
CPERektalabstrichein Set negativer Abstriche

Bis das Resultat da ist, kann das Spital dich vorsorglich isolieren, also in ein Einzelzimmer legen und mit Schürze und Handschuhen betreuen. Das ist keine Schikane, sondern Routine. Das Bundesamt für Gesundheit berichtete am 10. November 2025, dass die Einhaltung der Richtlinien für das Aufnahme-Screening für fünf MRE bei insgesamt 69 Prozent lag. Nicht jedes Spital fragt also gleich konsequent nach. Deshalb gilt: Sag es selbst.

Was bedeutet der Passus mit den 12 Stunden Exposition für dich als Studentin im Gastspital? Die Empfehlung formuliert ihn im Kontext von Patientinnen und Patienten. Ob die Spitalhygiene deines Schweizer Spitals deine Arbeitszeit auf einer Station in Sri Lanka gleich bewertet, entscheidet sie selbst. Nenn den Aufenthalt beim Eintritt einfach aktiv, dann ist die Frage geklärt.

Offene Handfläche mit bunten Tabletten und Kapseln, Symbolbild für den Umgang mit Antibiotika und multiresistente Keime im Praktikum

Musst du als Unterassistentin vor Arbeitsbeginn zum Screening?

Nach den nationalen Empfehlungen nicht routinemässig. Swissnoso schreibt für CPE wörtlich: Das Screening vom Gesundheitspersonal wird nicht empfohlen. Für MRSA sollte ein Screening des Personals erwogen werden bei einem Ausbruch mit einem genetisch verwandten MRSA-Stamm, bei welchem ein epidemiologischer Zusammenhang mit dem Personal möglich ist. Ein allgemeines Rückkehrer-Screening für Mitarbeitende sehen die Empfehlungen nicht vor.

Trotzdem kann dein Einsatzspital eine eigene Hausregel haben, zum Beispiel für die Neonatologie, die Intensivstation oder die Transplantationsmedizin. Das ist keine Schweizer Regel, sondern eine lokale Entscheidung, und sie kann sich zwischen Bern, Basel und Zürich unterscheiden. Frag vor deinem ersten Arbeitstag bei der Spitalhygiene oder beim Personalärztlichen Dienst nach, wenn du direkt nach einem Auslandseinsatz in einen solchen Bereich wechselst.

Wenn du deine Monate im Ausland noch planst, hilft dir der Überblick zum klinischen Wahlstudienjahr im Ausland beim Zeitplan. Wer wissen will, wie die Fachleute arbeiten, die diese Screenings verantworten, findet im Beitrag Was macht ein Infektologe? auf dein-medizinstudium.ch einen guten Einblick in das Fach.

Wie lange bleibst du Trägerin oder Träger?

Meistens nur wenige Wochen, denn multiresistente Keime verschwinden bei den meisten Reisenden nach der Rückkehr von selbst. In COMBAT lag die mediane Dauer der Besiedlung mit ESBL-Keimen bei 30 Tagen. Nach zwölf Monaten waren noch 65 von 577 Besiedelten Träger, also 11,3 Prozent. Die Autorinnen und Autoren folgern daraus, dass Reisende aus Hochrisikoregionen bis zu zwölf Monate nach der Rückkehr als mögliche Träger gelten sollten. Das deckt sich mit dem 12-Monats-Fenster von Swissnoso.

ESBL-Besiedlung nach der Rueckkehr Drei horizontale Balken aus der COMBAT-Studie: 11,3 Prozent der Besiedelten nach 12 Monaten noch Traeger, 65 von 577; 7,7 Prozent der Haushaltsmitglieder mit nachgewiesener Uebertragung, 13 von 168; modellierte Wahrscheinlichkeit einer Uebertragung auf ein Haushaltsmitglied 12 Prozent. Mediane Besiedlungsdauer 30 Tage. Was nach der Rueckkehr passiert Nach 12 Monaten noch Traeger 11,3 % (65 von 577) Haushalt: Uebertragung belegt 7,7 % (13 von 168) Haushalt: Wahrscheinlichkeit 12 % (modelliert) Mediane Dauer der Besiedlung nach der Reise: 30 Tage. Massstab: 10 Pixel je Prozentpunkt. Werte fuer ESBL-bildende Darmbakterien, nicht fuer MRSA.
Quelle: Arcilla et al., COMBAT-Studie, The Lancet Infectious Diseases 2017, Abstract im Repositorium der Erasmus-Universität Rotterdam. Die 12 Prozent sind eine modellierte Wahrscheinlichkeit, die 7,7 Prozent der tatsächlich beobachtete Anteil.

Und die gute Nachricht dahinter: Für ESBL rät Swissnoso wegen der geringen Evidenz nicht zu einer Dekolonisierung, bei VRE gibt es kein nachweislich wirksames Regime. Du musst also nichts aktiv "wegbehandeln". Die Besiedlung geht in den meisten Fällen von allein zurück. Für MRSA stehen dagegen Dekolonisierungsprotokolle zur Verfügung, über die im Einzelfall das behandelnde Team entscheidet.

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Wie schützt du dich im Gastspital vor multiresistenten Keimen?

Mit denselben Mitteln wie zu Hause, nur konsequenter. Multiresistente Keime werden im Spital vor allem über die Hände weitergegeben. Keine Massnahme ist dabei so wirksam wie die Hände. Die Details zu den fünf Momenten der WHO und zur Einreibezeit stehen im Ratgeber zur Handhygiene im Auslandspraktikum.

  1. Hände desinfizieren, immer. Vor und nach jedem Patientenkontakt, nach dem Ausziehen der Handschuhe und nach dem Berühren der Umgebung. Nimm eine eigene Taschenflasche mit.
  2. Antibiotika nur auf ärztliche Verordnung. Die Einnahme während der Reise war in COMBAT der stärkste beeinflussbare Risikofaktor. Wie du deine Reiseapotheke fürs Auslandspraktikum sinnvoll packst, besprichst du am besten mit einer reisemedizinischen Beratung.
  3. Reisedurchfall ernst nehmen. Trinken, Hygiene beim Essen, und wenn er nach der Rückkehr anhält: zur Hausärztin und den Aufenthalt erwähnen.
  4. Schutzausrüstung korrekt tragen. Schürze und Handschuhe bei isolierten Patientinnen und Patienten, danach sofort ablegen und Hände desinfizieren.
  5. Eigene Wunden abdecken. Kleine Schnitte an den Händen sind Eintrittspforten, gerade in der Hitze.
  6. Stichverletzungen melden. Das ist ein eigenes Thema mit eigenem Ablauf, beschrieben im Ratgeber zur Nadelstichverletzung im Ausland.
  7. Nach der Rückkehr offen reden. Bei jedem Spitaleintritt in den nächsten zwölf Monaten sagst du, wo du warst und dass du dort im Spital gearbeitet hast.

Warum Antibiotika überhaupt ihre Wirkung verlieren, erklärt der Beitrag Pharmakologie lernen: Wirkstoffgruppen statt Listen auf slaymed.de sehr anschaulich. Und wie das Fach dahinter im Studium aufgebaut ist, zeigt Wie wichtig ist die Mikrobiologie? auf dein-medizinstudium.ch.

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Unscharfe Nahaufnahme von Kapseln in einem Blister unter blauem Licht, Symbolbild für Antibiotikaresistenz und multiresistente Keime

Was passiert in der World AMR Awareness Week 2026?

Vom 18. bis 24. November 2026 läuft weltweit die World AMR Awareness Week. Die WHO führt sie jedes Jahr in diesen Tagen durch, das Motto 2026 lautet "One Health, One Action: Prevent AMR Now". In der Schweiz lädt Swissnoso am Dienstag, 24. November 2026, zu einem nationalen Anlass zu Antimicrobial Stewardship im Kongresszentrum Kreuz in Bern ein, also zum gezielten und sparsamen Einsatz von Antibiotika in Spitälern. Die Teilnahme ist gratis, das Programm richtet sich an Fachleute aus Infektiologie, Spitalpharmazie und Mikrobiologie.

Für dich ist die Woche ein praktischer Stichtag, um das Thema multiresistente Keime vor der Abreise abzuhaken. Sie fällt genau in die Zeit, in der viele die Januar-Kohorte des Wahlstudienjahrs vorbereiten. Geh bis dahin einmal die Schutzliste oben durch, und notiere dir das Datum deiner Rückkehr. Ab diesem Tag läuft dein 12-Monats-Fenster.

Fachlich geprüft von MUDr. Amandeep Grewal. Die Autorenseite mit Profil findest du unter MUDr. Amandeep Grewal.

Häufige Fragen

Quellen

  • Swissnoso, "Prävention und Kontrolle von multiresistenten Erregern (MRE) im Nicht-Ausbruch-Setting", Version 1.0, Oktober 2021 (Eintrittsscreening nach Spitalaufenthalt im Ausland in den letzten 12 Monaten, Abstrichorte, Personal-Screening), abgerufen am 30.09.2026: swissnoso.ch, MRE-Empfehlungen (PDF)
  • Swissnoso, "Prävention und Kontrolle von multiresistenten Erregern (MRE)" (vier Erregergruppen, Zielpublikum Akutspitäler), abgerufen am 30.09.2026: swissnoso.ch, Multiresistente Erreger
  • Swissnoso, "WAAW 2026", National Antimicrobial Stewardship Event am 24. November 2026 in Bern, abgerufen am 30.09.2026: swissnoso.ch, WAAW 2026
  • Bundesamt für Gesundheit, "Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen" (Meldung vom 10.11.2025, Einhaltung der Screening-Richtlinien 69 Prozent), abgerufen am 30.09.2026: bag.admin.ch, Antibiotikaresistenzen
  • WHO, Faktenblatt "Antimicrobial resistance", 16. Juli 2026 (mehr als 4,7 Millionen Todesfälle 2021, etwa jede sechste Infektion 2023 resistent), abgerufen am 30.09.2026: who.int, Antimicrobial resistance
  • WHO, "World AMR Awareness Week" (18. bis 24. November, Motto 2026), abgerufen am 30.09.2026: who.int, World AMR Awareness Week
  • Arcilla MS et al., "Import and spread of extended-spectrum beta-lactamase-producing Enterobacteriaceae by international travellers (COMBAT study)", The Lancet Infectious Diseases 2017, Abstract (34,3 Prozent, 75,1 Prozent Südasien, 30 Tage, 11,3 Prozent, 12 Prozent), abgerufen am 30.09.2026: repub.eur.nl, COMBAT-Studie
  • Maastricht University, "World travellers often import multidrug-resistant intestinal bacteria" (40 bis 50 Prozent für Zentralasien, Ostasien, Nahen Osten und Nordafrika), abgerufen am 30.09.2026: maastrichtuniversity.nl, Medienmitteilung