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Famulatur in Nepal: Kliniken, Visum, Kosten (2026)

Celina Köhsl
Celina KöhslMedizinstudentin, Teammitglied von travel4med
  • 10. August 2026
  • 13 Minuten
Famulatur in Nepal: Kliniken, Visum, Kosten (2026)

Famulatur in Nepal: Dein Guide für die Schweiz (2026)

Was ist eine Famulatur in Nepal für dich als Schweizer Medizin- oder Pflegestudierende beziehungsweise -studierender? Es ist die Chance, klinische Erfahrung in einem ressourcenbewussten Gesundheitssystem am Fuss des Himalaya zu sammeln. Nepal ist einer der Standorte, an denen travel4med klinische Auslandspraktika organisiert – neben Sri Lanka, Bali und Sansibar. Dieser Guide bündelt, was du für die Planung wirklich brauchst: welche Kliniken in Kathmandu und Pokhara infrage kommen, wie es mit der Anerkennung in der Schweiz, dem Visum und der aktuellen Lage vor Ort aussieht, welchen Impf- und Malariaschutz du brauchst und mit welchen Kosten in CHF du rechnen solltest.

Key Takeaways

  • Zwei etablierte Lehrkrankenhäuser nehmen internationale Praktikant:innen auf: das Dhulikhel Hospital (Universitätsklinikum der Kathmandu University, rund 475 Betten, über 200 Elective-Studierende pro Jahr) und das Manipal Teaching Hospital in Pokhara (rund 750 Betten) (Dhulikhel Hospital; Manipal Teaching Hospital, abgerufen 2026).
  • Die Schweiz kennt keine dem deutschen Paragraf 7 ÄApprO vergleichbare, national geregelte Famulatur – ob und wie ein Einsatz in Nepal angerechnet wird, entscheidet allein deine Fakultät oder Fachhochschule.
  • Aktuell wichtig: Seit einer Übergangsregierung (12. September 2025) hat sich die Lage in Nepal beruhigt; für März 2026 sind Neuwahlen angekündigt. Das EDA warnt weiterhin vor Blindgängern/Landminen auf Trekkingtouren sowie vor politisch bedingten Spannungen und Strassenblockaden (Bandhs) im Terai (EDA-Reisehinweise Nepal, abgerufen 2026).
  • Kathmandu, Pokhara und das Hochgebirge oberhalb 2'500 Metern gelten als malariafrei; Denguefieber breitet sich dagegen landesweit aus und wurde laut healthytravel.ch sogar in Kathmandu auf rund 1'400 Metern autochthon nachgewiesen.
  • Weil die Schweiz seit 2014 kein volles Erasmus+-Programmland mehr ist, läuft eine mögliche Förderung über Movetia/SEMP – weltweit bis zu CHF 500 pro Monat. Nepal ist zudem seit Jahrzehnten ein Schwerpunktland der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz, auch im Gesundheitsbereich.

Alle Details zu Ablauf und Betreuung findest du auf unserer Standort-Seite Nepal. Dieser Beitrag ergänzt sie um Hintergrund, Quellen und Planungshilfe.

Sonnenlicht bricht durch Wolken über schneebedeckten Achttausendern der Annapurna-Region – Kulisse für eine Famulatur in Nepal am Fuss des Himalaya
Nepal verbindet klinische Erfahrung in einem ressourcenbewussten Gesundheitssystem mit der Bergwelt des Himalaya.

Warum sich eine Famulatur in Nepal lohnt

Eine Famulatur in Nepal lohnt sich vor allem wegen der medizinischen Bandbreite. Im Klinikalltag begegnest du Krankheitsbildern, die dir im Schweizer Spitalalltag kaum begegnen: fortgeschrittene Infektionskrankheiten, Tuberkulose, Denguefieber sowie die Folgen von Verkehrs- und Bergunfällen. Weil Ressourcen knapper sind als in Schweizer Spitälern, lernst du, dich stärker auf Anamnese und körperliche Untersuchung zu verlassen – eine Erfahrung, die viele Studierende als prägend beschreiben.

Dazu kommt der sprachliche Rahmen: Amtssprache ist Nepali, im universitären und klinischen Umfeld wird jedoch überwiegend Englisch gesprochen, weil die medizinische Ausbildung in Nepal auf Englisch stattfindet. Für den direkten Patientenkontakt helfen ein paar Grundbegriffe auf Nepali. Wie andere Studierende ihren Einsatz erlebt haben, zeigen unsere Erfahrungsberichte.

An welchen Kliniken kannst du in Nepal famulieren?

Nepals medizinische Ausbildung stützt sich auf ein Netz universitärer Lehrkrankenhäuser. Zwei besonders etablierte Adressen zeigen die Bandbreite: das Dhulikhel Hospital östlich von Kathmandu und das Manipal Teaching Hospital in Pokhara.

Das Dhulikhel Hospital ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Krankenhaus und zugleich Universitätsklinikum der Kathmandu University; gemeinsam mit ihr betreibt es die Kathmandu University School of Medical Sciences. Es verfügt nach öffentlich zugänglichen Angaben über rund 475 Betten und nimmt jährlich mehr als 200 internationale Elective-Studierende auf, vor allem aus einkommensstarken Ländern (Dhulikhel Hospital, International Students, abgerufen 2026). Das Manipal Teaching Hospital in Pokhara nahm 1998 mit rund 750 Betten den Betrieb auf und ist Lehrkrankenhaus der Manipal College of Medical Sciences, die der Kathmandu University angegliedert ist (Manipal Teaching Hospital, abgerufen 2026).

Bettenkapazitaet ausgewaehlter Lehrkrankenhaeuser in Nepal Das Dhulikhel Hospital verfuegt ueber rund 475 Betten, das Manipal Teaching Hospital in Pokhara ueber rund 750 Betten. Bettenkapazität von Lehrkrankenhäusern in Nepal ~475 Betten ~750 Betten Dhulikhel Hospital Manipal, Pokhara Gerundete Richtwerte. Bettenzahlen ändern sich mit Ausbaustufen.
Quellen: Dhulikhel Hospital (dhulikhelhospital.org) und Manipal Teaching Hospital / Kathmandu University (Wikipedia-Zusammenfassung amtlicher Angaben), abgerufen 2026. Vor Bewerbung direkt bei der Klinik prüfen.

Welche Klinik und welche Fachabteilung für dich konkret infrage kommt, stimmen wir individuell mit dir ab – Details dazu auf unserer Standort-Seite Nepal.

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Pflegepraktikum, Famulatur oder Wahlstudienjahr – was passt zu dir?

In Nepal sind grundsätzlich mehrere Praktikumsformen möglich. Welche für dich passt, hängt davon ab, wo du im Studium stehst:

  1. Freiwillige Famulatur / klinische Praxiszeit: eine zusätzliche, nicht formal vorgeschriebene Praxiszeit, die viele Medizinstudierende zwischen den Semestern einplanen, um früh klinische Erfahrung zu sammeln.
  2. Obligatorisches Pflegepraktikum für Medizinstudierende: an Basel, Bern und Freiburg ein Pflichtelement, an der UZH seit 2010 keine Zulassungsvoraussetzung mehr – mehr dazu in unserem Ratgeber zur Famulatur im Ausland.
  3. Pflegepraktikum für Pflegestudierende: Bachelor-Studiengänge Pflege (ZHAW, BFH, Kalaidos u. a.) organisieren ihre Praxiseinsätze meist innerhalb der Schweiz; eine Auslandsplatzierung ist die Ausnahme und muss individuell mit deiner Fachhochschule abgeklärt werden – siehe unseren Überblick zum Pflegepraktikum im Ausland.
  4. Wahlstudienjahr (WSJ) / Unterassistenz: Für den letzten, praxisintensivsten Studienabschnitt verlangt etwa die UZH eine SIWF-registrierte Universitätsklinik – weder das Dhulikhel Hospital noch das Manipal Teaching Hospital sind i. d. R. im SIWF-Register geführt, ein Einsatz zählt also meist nicht als anrechenbarer WSJ-Monat, ist aber als zusätzliche Erfahrung wertvoll (Details in unserem WSJ-Guide).

Den Begriff «Famulatur» verwenden wir hier bewusst als informelle, in der Schweiz nicht rechtsverbindliche Bezeichnung: Anders als in Deutschland gibt es kein nationales Landesprüfungsamt und keine fest vorgeschriebene Monatszahl. Was zählt, entscheidet immer deine eigene Fakultät.

Wird deine Famulatur in Nepal in der Schweiz anerkannt?

Das ist die wichtigste Frage – und die Antwort lautet: Das entscheidet ausschliesslich deine Fakultät oder Fachhochschule, nicht travel4med und nicht die Klinik vor Ort. Das Medizinalberufegesetz (MedBG) legt nur allgemeine Ausbildungsziele fest; die praktischen Teile regelt jede Universität selbst. Kläre deshalb immer schriftlich und vorab mit deinem Studiendekanat, ob und in welchem Umfang der Einsatz in Nepal angerechnet wird – insbesondere beim Wahlstudienjahr, wo die UZH eine SIWF-registrierte Universitätsklinik verlangt.

Für die spätere Anerkennung eines im Ausland erworbenen Diploms sind in der Schweiz die MEBEKO (Medizinalberufekommission) und das BAG zuständig; das ist aber ein anderer Vorgang als die Anrechnung eines einzelnen Praktikums während des laufenden Studiums. Die Prüfung der Berufsqualifikation kostet laut Schweizer Fachportalen rund CHF 800–1'000 – Details dazu in unserem WSJ-Guide.

Zum Zitieren: Ob eine Famulatur in Nepal angerechnet wird, entscheidet in der Schweiz ausschliesslich die jeweils zuständige Fakultät oder Fachhochschule – es gibt keine nationale Vorschrift wie ein deutsches Landesprüfungsamt.

Wie sicher ist eine Reise nach Nepal aktuell?

Diesen Punkt musst du vor jeder Buchung prüfen, denn er ist tagesaktuell. Nach einer politisch angespannten Phase wurde am 12. September 2025 eine Übergangsregierung eingesetzt; seither hat sich die Lage laut EDA beruhigt, für März 2026 sind Neuwahlen angekündigt. Reisen nach Nepal gelten grundsätzlich als sicher, politische Spannungen im Umfeld der Wahlen sind aber einzuplanen.

Drei Punkte hebt das EDA konkret hervor: Erstens gilt Nepal offiziell als minenfrei, dennoch ist mit einzelnen Blindgängern zu rechnen – Trekkingtouren sollten deshalb ausschliesslich in Gruppen und mit erfahrenen lokalen Guides erfolgen. Zweitens bestehen im Terai im Süden des Landes wiederkehrende politische und ethnische Spannungen mit dem Risiko lokaler Unruhen, Blockaden und Streiks (Bandhs). Drittens ist nach den Unwettern vom September 2024 und anhaltend instabiler Witterung mit einem erhöhten Risiko für Erdrutsche und Überschwemmungen zu rechnen, was die Reisesicherheit beeinträchtigen kann (EDA-Reisehinweise Nepal, abgerufen 2026). Dazu kommen vereinzelte Taschendiebstähle in touristisch stark frequentierten Gegenden.

Für dich heisst das konkret: Prüfe die EDA-Reisehinweise unmittelbar vor Buchung und erneut kurz vor Abreise, informiere dich vor Trekking-Anschlusstagen über die lokale Sicherheitslage im Terai und triff keine unumkehrbaren Entscheidungen ohne aktuellen Check. Nepal ist zudem seit Jahrzehnten ein Schwerpunktland der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz – die Präsenz Schweizer Institutionen vor Ort ist entsprechend etabliert, ersetzt aber keine eigene Prüfung der Reisehinweise.

Welches Visum brauchst du für ein Praktikum in Nepal?

Nepal stellt Touristenvisa unkompliziert bei der Einreise (Visa on Arrival) oder vorab online aus. Die Gebühren richten sich nach der Aufenthaltsdauer und werden offiziell in US-Dollar erhoben:

AufenthaltsdauerGebühr (Touristenvisum)ca. CHF (gerundet, wechselkursabhängig)
15 Tageca. USD 30ca. CHF 25–27
30 Tageca. USD 50ca. CHF 42–45
90 Tageca. USD 125ca. CHF 105–113

Quelle: Department of Immigration Nepal / Nepal Tourism Board (abgerufen 2026); CHF-Umrechnung gerundet und wechselkursabhängig. Für ein kurzes klinisches Praktikum reisen viele Studierende auf einem Touristenvisum ein; ob für deinen konkreten Fall eine andere Visumkategorie nötig ist, kläre am besten direkt bei der nepalesischen Vertretung.

  1. Reisepass auf mindestens sechs Monate Restgültigkeit und zwei freie Seiten prüfen.
  2. Online-Antrag über das offizielle Immigrationsportal ausfüllen oder das Formular für Visa on Arrival vorbereiten.
  3. Passfoto, Aufenthaltsdauer und Gebühr (in USD, Karten- oder Barzahlung) bereithalten.
  4. Ob für einen Praktikums- oder Freiwilligeneinsatz das Touristenvisum die korrekte Kategorie ist, vorab bei der Vertretung abklären.
  5. Nach Einreise das Visum-Etikett und die genehmigte Aufenthaltsdauer kontrollieren.

Die vollständigen Details zu Sri Lanka und Nepal haben wir im Ratgeber Visum für Sri Lanka und Nepal zusammengefasst.

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Welchen Impf- und Gesundheitsschutz brauchst du?

Vor einer Famulatur in Nepal gehört die reisemedizinische Vorbereitung ganz nach oben auf die Liste. Nach Angaben des Schweizerischen Expertenkomitees für Reisemedizin (EKRM) auf healthytravel.ch besteht Malaria-Risiko nur unterhalb von rund 2'500 Metern, vor allem in den Terai-Distrikten nahe der indischen Grenze (etwa Bardiya und Chitwan); Kathmandu, Pokhara und die Bergregionen oberhalb 2'500 Metern gelten als malariafrei. Nepal wollte ursprünglich bereits 2026 als malariafrei gelten; dieses Ziel wurde nach einem jüngeren Anstieg der Fallzahlen auf 2030 verschoben, nachdem die Zahl indigener Malariafälle 2024 gegenüber 2023 um rund 146,7 Prozent zunahm (37 gegenüber 15 Fällen – absolut weiterhin niedrig, aber ein deutlicher Trendumkehr-Hinweis) (World Malaria Report 2025, Epidemiology and Disease Control Division Nepal). Wichtiger ist für die meisten Praktikant:innen das Denguefieber: Die Übertragung erfolgt landesweit tagsüber durch Aedes-Mücken, und eine autochthone Übertragung wurde laut healthytravel.ch sogar in Kathmandu auf rund 1'400 Metern nachgewiesen. Der Impfstoff Qdenga wird derzeit nur für Reisende empfohlen, die bereits eine Dengue-Infektion durchgemacht haben und sich in Regionen mit hoher Übertragungsrate aufhalten.

Pflegefachperson misst den Blutdruck einer Patientin, wie es Studierende während eines Pflegepraktikums in Nepal erleben
Im Pflegepraktikum in Nepal arbeitest du eng mit dem lokalen Klinikteam zusammen – konsequenter Mückenschutz gehört zur täglichen Routine.

Kläre deinen individuellen Impfstatus am besten vier bis sechs Wochen vor Abreise mit einer reisemedizinischen Fachstelle. Eine erste Anlaufstelle ist das Zentrum für Tropen- und Reisemedizin des Swiss TPH in Basel. Denk zudem an eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport sowie eine Berufshaftpflichtversicherung, die deine Famulatur oder dein Pflegepraktikum in Nepal abdeckt.

Was kostet deine Famulatur in Nepal und wie finanzierst du sie?

Die Lebenshaltungskosten in Nepal sind niedrig, die grösseren Posten sind Flug, Visum, Impfungen, Versicherung und eine allfällige Programmgebühr. Rechne durchgehend in CHF, nicht in Euro, da die Schweiz nicht in der Eurozone liegt.

Für die Förderung gilt: Weil die Schweiz seit 2014 nicht direkt am EU-Programm Erasmus+ teilnimmt, läuft eine mögliche Unterstützung über Movetia, die vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) beauftragte nationale Ersatzlösung. Über das Schwesterprogramm SEMP fördert Movetia unter bestimmten Voraussetzungen auch Praktika ausserhalb Europas mit bis zu CHF 500 pro Monat; bei Behinderung oder chronischer Erkrankung ist eine Zusatzförderung von bis zu CHF 12'000 möglich. Ob dein Einsatz in Nepal die aktuellen Kriterien erfüllt, prüft dein Hochschul-Mobilitätsbüro im Einzelfall. Wie sich die einzelnen Bausteine zu einem Gesamtbudget zusammensetzen, erklärt unser Ratgeber Auslandspraktikum-Finanzierung.

Ein zusätzlicher, spezifisch schweizerischer Hintergrund: Nepal zählt seit Jahrzehnten zu den Schwerpunktländern der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz, mit Gesundheit als einem der Kernthemen. Das bedeutet zwar keine automatische Förderung deines individuellen Praktikums, zeigt aber, dass die Verbindung zwischen der Schweiz und Nepal im Gesundheitsbereich bereits lange etabliert ist.

Wann solltest du deine Famulatur in Nepal planen?

Der beliebteste Zeitraum für ein Praktikum sind die vorlesungsfreien Wochen im Sommer und die Übergangszeit zum Herbstsemester 2026/27. Genau jetzt, im Juli, planen viele Studierende ihren nächsten Klinikaufenthalt. Weil Visum, Impftermine (teils Grundimmunisierung über mehrere Wochen) und die Platzvergabe Vorlauf brauchen, solltest du mehrere Monate einkalkulieren. Reisetechnisch meiden viele Praktikant:innen die Monsunmonate Juni bis August für Trekking-Anschlusstage; der Klinikbetrieb selbst läuft ganzjährig.

Bereit für deine Famulatur in Nepal? In einer kostenlosen Beratung klären wir gemeinsam Klinikwahl, Zeitplan, Anerkennung und die aktuelle Sicherheitslage – unverbindlich und auf deine Situation zugeschnitten.

Häufig gestellte Fragen

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Fazit: Nepal als lehrreicher, sorgfältig zu planender Standort

Eine Famulatur oder ein Pflegepraktikum in Nepal verbindet klinische Erfahrung an etablierten Lehrkrankenhäusern wie Dhulikhel Hospital und Manipal Teaching Hospital mit einem kulturell wie landschaftlich eindrücklichen Umfeld. Genauso wichtig wie die fachliche Chance ist die ehrliche Vorbereitung: die Anerkennung durch deine eigene Fakultät, die aktuelle EDA-Sicherheitslage, Visum, Impf- und Malariaschutz sowie ein realistisches CHF-Budget – und ausreichend zeitlicher Vorlauf.

Wenn du deinen Einsatz in Nepal angehen willst, unterstützt dich travel4med bei der Organisation an unserem Standort Nepal. Vereinbare ein unverbindliches Beratungsgespräch oder lies dir echte Erfahrungsberichte unserer Praktikant:innen durch.

Diesen Guide zur Famulatur in Nepal hat MUDr. Andreas Zehetner verfasst, Arzt (medizinischer Doktortitel MUDr.) und Redaktionsmitglied im travel4med-Netzwerk mit Schwerpunkt auf klinischen Auslandspraktika für Medizin- und Pflegestudierende.

Quellen

  • Dhulikhel Hospital / Kathmandu University School of Medical Sciences – International Students (Bettenzahl ~475, über 200 Elective-Studierende/Jahr), abgerufen am 23.07.2026: dhulikhelhospital.org
  • Manipal Teaching Hospital, Pokhara – Eröffnung 1998, ~750 Betten, Anbindung an die Kathmandu University, abgerufen am 23.07.2026: en.wikipedia.org
  • Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) – Reisehinweise für Nepal (Übergangsregierung 12.09.2025, Neuwahlen März 2026, Blindgänger-Risiko, Terai-Spannungen, Erdrutsch-/Überschwemmungsrisiko), abgerufen am 23.07.2026: eda.admin.ch
  • healthytravel.ch – Schweizerisches Expertenkomitee für Reisemedizin (EKRM), unterstützt durch das BAG (Malaria- und Dengue-Risiko Nepal), abgerufen am 23.07.2026: healthytravel.ch
  • WHO World Malaria Report 2025 / Epidemiology and Disease Control Division (EDCD) Nepal – indigene Malariafälle 2024 vs. 2023 (+146,7 %, 37 vs. 15 Fälle), Verschiebung des Elimination-Ziels von 2026 auf 2030, abgerufen am 23.07.2026: edcd.gov.np
  • Zentrum für Tropen- und Reisemedizin, Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH), Basel – reisemedizinische Beratung, abgerufen am 23.07.2026: travelmedicine.swisstph.ch
  • Department of Immigration Nepal / Nepal Tourism Board – Touristenvisum-Gebühren (USD 30/50/125), abgerufen am 23.07.2026: ntb.gov.np
  • Movetia – Auslandspraktikum für Studierende / SEMP weltweit (CHF 500/Monat, bis CHF 12'000 Zusatzförderung), abgerufen am 23.07.2026: movetia.ch
  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), EDA – Internationale Zusammenarbeit der Schweiz mit Nepal, abgerufen am 23.07.2026: deza.eda.admin.ch