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Allgemein


Transportmittel Sri Lanka und Nepal sind die Fahrzeuge und öffentlichen Verkehrsmittel, mit denen du dich vor Ort zwischen Unterkunft und Praktikumsklinik bewegst: Tuk-Tuk, Bus, Zug, Taxi, Rickshaw und Jeep. Öffentliche Verkehrsmittel und Fahrten mit lokalem Fahrer sind dabei meist die günstigste und sicherste Wahl, da das EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) für beide Länder von riskantem Verkehrsverhalten und teils schlechter Strasseninfrastruktur berichtet. Welches Fortbewegungsmittel sich wann eignet und was für die Verkehrssicherheit gilt, zeigt dieser Guide im Überblick.
Dein Pflegepraktikum, deine Famulatur oder dein PJ in Sri Lanka und Nepal beginnt fast immer mit derselben Frage: Wie kommst du von der Unterkunft zur Klinik? In der Betreuung vor Ort hören wir das in der ersten Praktikumswoche von fast jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer. Tuk-Tuk, Bus, Zug, Taxi, Rickshaw oder Jeep, die Auswahl an Transportmitteln in Sri Lanka und Nepal ist gross, die Preise sind meist verhandelbar und die Verkehrssicherheit unterscheidet sich spürbar vom Schweizer Strassenverkehr. Dieser Guide zeigt dir, welches Fortbewegungsmittel wann sinnvoll ist und worauf du sicherheitshalber achten solltest. Transportmittel Sri Lanka und Nepal unterscheiden sich vor allem zwischen Stadt- und Überlandstrecken, wie die folgenden Abschnitte zeigen. Für den organisatorischen Rahmen deines Einsatzes lohnt sich zudem ein Blick auf unseren Ratgeber zum Pflegepraktikum im Ausland.

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Tuk-Tuks, Busse und Züge bilden das Rückgrat der Fortbewegung in Sri Lanka, auch wenn Fussgänger und Velofahrer laut WHO 70% aller Verkehrstoten stellen (WHO Road Safety Sri Lanka 2023 Country Profile). Das Tuk-Tuk eignet sich am besten für kurze Stadtstrecken, der Bus für Fahrten zwischen Städten und der Zug für entspannte, landschaftlich reizvolle Reisen – so vielseitig zeigen sich Transportmittel Sri Lanka und Nepal schon innerhalb eines einzigen Landes.
Das dreirädrige Tuk-Tuk ist das beliebteste Verkehrsmittel für kurze Strecken und bietet Platz für rund drei Personen. Ein Taxameter ist so gut wie nie eingebaut, verhandle den Preis deshalb immer vor der Fahrt. Viele unserer Praktikant:innen nutzen die App Pickme, weil sie einen Festpreis anzeigt und lästige Verhandlungen erspart.
Sri Lanka verfügt über ein gut ausgebautes Busnetz, das die wichtigsten Ziele des Landes abdeckt. Busse zählen zu den günstigsten Fortbewegungsmitteln, sind aber häufig überfüllt und selten klimatisiert. Tickets kaufst du am Busbahnhof oder direkt beim Schaffner während der Fahrt.
Die Bahn bietet eine malerische, wenn auch deutlich langsamere Reise durch die sri-lankische Landschaft, etwa auf der bekannten Strecke ins Hochland. Das EDA weist darauf hin, dass die bestehende Bahninfrastruktur veraltet ist – plane deshalb grosszügige Pufferzeiten ein (EDA Reisehinweise Sri Lanka). Mehrere Klassen stehen zur Wahl, die 1. Klasse bietet die meiste Beinfreiheit. Reserviere Tickets ausschliesslich über die offizielle Bahn-Webseite.
Transportmittel Sri Lanka und Nepal zeigen in Nepal ein anderes Bild als in Sri Lanka: Taxi, Bus, Rickshaw und Jeep decken hier jede Streckenart ab, vom kurzen Weg zur Klinik in Kathmandu bis zur mehrstündigen Überlandfahrt. Das EDA weist darauf hin, dass der oft schlechte Strassenzustand und das unvorhersehbare Verhalten anderer Verkehrsteilnehmender ein erhebliches Risiko darstellen und Baustellen häufig nicht oder nur ungenügend gesichert sind; ausserhalb von Kathmandu sei zudem die medizinische Versorgung nicht gewährleistet (EDA Reisehinweise Nepal).
Taxis sind in nepalesischen Städten die bequemste Option, auch wenn Taxameter selten genutzt werden. Verhandle den Preis daher immer, bevor du einsteigst. Aus unserer Erfahrung schwanken Preise stark zwischen touristischen und lokalen Strecken, ein pauschaler Richtwert hilft dir wenig. Frag lieber Kolleg:innen an deiner Klinik nach der ortsüblichen Spanne.
Nepal unterscheidet zwischen lokalen und Touristenbussen. Lokale Busse sind am günstigsten, aber häufig verspätet und beengt. Touristenbusse kosten mehr, bieten dafür kürzere Fahrzeiten und mehr Komfort. Das EDA weist darauf hin, dass Verkehrsunfälle häufig durch Überlandbusse verursacht werden, und rät, auf nächtliche Überlandfahrten zu verzichten (EDA Reisehinweise Nepal). Tickets bekommst du an Busbahnhöfen oder über Reisebüros vor Ort.
Das von Menschen angetriebene, zweirädrige Rickshaw eignet sich für kurze Strecken innerhalb der Stadt und passt auch durch enge Altstadtgassen. Auch hier gilt: Preis vorab verhandeln, ein Taxameter existiert nicht.
Rickshaw und Jeep ergänzen sich in Nepal ideal, das eine für die Stadt, das andere für die Überlandstrecke. Für Strecken ohne Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist der Jeep schneller, aber auch spürbar teurer als Bus oder Rickshaw. Plane wegen der ausserhalb Kathmandus nicht gewährleisteten medizinischen Versorgung ausreichend Pufferzeit ein – Spitäler in Nepal verlangen laut EDA vor der Behandlung zudem in der Regel eine finanzielle Garantie per Kreditkarte oder Vorauszahlung, auch für Bergrettungsflüge (EDA Reisehinweise Nepal).

Sri Lanka verzeichnete 2021 schätzungsweise 3'000 Todesopfer im Strassenverkehr bei einer Rate von 11,5 pro 100'000 Einwohner:innen, etwas niedriger als der asiatisch-pazifische Durchschnitt von 15,2 (WHO Road Safety Sri Lanka 2023 Country Profile). Das Departement für Social Determinants of Health der WHO, das den zugrundeliegenden Global status report on road safety 2023 verantwortet, wird von Dr. Etienne Krug geleitet, der zugleich das UN Road Safety Collaboration-Netzwerk koordiniert. In beiden Ländern herrscht zudem Linksverkehr, was für viele Schweizer Praktikant:innen ungewohnt ist.
In Sri Lanka empfiehlt das EDA aufgrund des riskanten Fahrverhaltens anderer Verkehrsteilnehmender ausdrücklich, für Fahrten ein Fahrzeug mit Chauffeur zu mieten, statt selbst zu fahren (EDA Reisehinweise Sri Lanka). Die Strassenverhältnisse sind streckenweise schlecht, auch wenn zwei gut ausgebaute Autobahnen Colombo mit dem Flughafen sowie Kottawa/Colombo mit Hambantota im Süden verbinden. Bleib deshalb Beifahrer:in und überlass das Steuer erfahrenen lokalen Fahrer:innen.
In Nepal kommen zum Linksverkehr eine oft mangelhafte Strassenqualität und unzureichend gesicherte Baustellen hinzu (EDA Reisehinweise Nepal). Ein internationaler Führerausweis – auch einer, der in der Schweiz auf Basis des Schweizer Führerausweises ausgestellt wurde – berechtigt ausländische Besucher:innen in Nepal ohnehin nur für rund 15 Tage zum Selbstfahren; diese Frist gilt unabhängig von der Nationalität für jeden ausländischen Führerausweis beziehungsweise internationalen Führerausweis. Danach ist ein lokaler nepalesischer Führerausweis nötig. Für ein zwei- bis dreimonatiges Praktikum lohnt sich das Selbstfahren daher kaum, öffentliche Transportmittel bleiben die praktikablere Wahl. Diese Transportmittel Sri Lanka und Nepal machen dich unabhängig vom eigenen Fahrzeug und senken dein Unfallrisiko.
So gehst du bei jeder Fahrt in Sri Lanka oder Nepal am umsichtigsten vor:
Transportmittel Sri Lanka und Nepal lassen sich so zusammenfassen: Eine Mischung aus Tuk-Tuk oder Taxi für kurze Wege, Bus oder Rickshaw für den Alltag und Zug oder Jeep für längere Strecken bringt dich am zuverlässigsten durch dein Praktikum. Wer die Sicherheitshinweise des EDA beachtet, reduziert das eigene Unfallrisiko spürbar (EDA Reisehinweise Sri Lanka).
An unserem Standort in Sri Lanka begleiten wir dich von der Ankunft bis zur täglichen Fahrt zur Klinik, damit du dich von Anfang an sicher zurechtfindest (travel4med Standort Sri Lanka). Das gilt gleichermassen, ob du eine Famulatur, ein Pflegepraktikum, dein PJ, eine Praxisphase als PA oder eine Hospitation planst – mehr dazu in unseren Ratgebern zur Famulatur im Ausland und zum PJ im Ausland sowie in der Übersicht unserer Standorte.
Plane deine Fortbewegung im Auslandpraktikum am besten schon vor der Abreise mit. In der Beratung klären wir gemeinsam, welcher Standort und welche Transportlogik zu deinem Praktikum passen.
Weitere Eindrücke aus erster Hand findest du in unseren Erfahrungsberichten ehemaliger Praktikant:innen, die ebenfalls beschreiben, wie sich Transportmittel Sri Lanka und Nepal im Alltag unterscheiden.

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